Wir über uns

Auf dieser Seite möchten wir uns ein bisschen näher vorstellen und einen
genaueren Einblick geben.

In erster Linie sind wir eine nachbarschaftliche Gemeinschaft aus Alt- und
Neubürgern, die sich seit Jahren kennen und respektieren.

Irgendwann kommt dann der auslösende Punkt, der einen dazu veranlasst
sich zu organisieren. Wir bestreiten in keiner Weise, dass dies der ursprünglich
geplante Bau des Massentierstalls in Altenfelde/Arbste war.
Unsere Überzeugung teilten wir auch schon vor dem geplanten Bauvorhaben.
Diese waren auch ein Grund, weshalb wir uns dieses Fleckchen Erde zum Leben
ausgesucht haben.

Diese geplante Tierfabrik bedrohte uns in unserer Lebensqualität,
in unserer Gesundheit und unserer Liquidität. Damit der Anlass uns zu organisieren,
um uns gegen diesen falschen Weg zu stellen und dafür zu kämpfen unser
Dorf zu erhalten. Wir wehren uns weiterhin gegen Zustände wie sie jetzt schon
in einigen Regionen herrschen.

Nach zwei Jahren des Widerstandes ist es nun soweit. Unsere Arbeit trägt Früchte.
Michael Eckebrecht hat Ende Mai seinen Antrag zu dem Projekt zurückgezogen.
Ein großer Gewinn für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft,
für die Tiere, für die Natur, für das Dorf und auch die Anwohner.

Der Artikel dazu ist hier nachzulesen.

Wir werden uns auch weiterhin gegen den Bau weiterer Tierfabriken in und
um Asendorf stellen und auch zukünftig Anwohner beraten, die Hilfe beim
Widerstand suchen. Gerne geben wir unsere Erfahrungen weiter.

Zusammen mehr erreichen!

Die heute übliche Schweinehaltung ist in den letzten Jahren zurecht
in die Kritik geraten. Das ist nicht Schuld der einzelnen Landwirte,
die unter so starkem Preisdruck stehen, sondern die des gesamten Marktes,
so wie er sich jetzt entwickelt hat. Dieser Markt zwingt die Landwirte dazu wirklich
alle Kostensenkungsmöglichkeiten zu nutzen, die sie haben.
Das heißt zum Beispiel so viel Tiere wie möglich in die Ställe zu bringen.
Es muss schnellstmöglich eine Umkehr dieser fatalen Entwicklung erfolgen!

Klar stellen möchten wir aber auch ganz deutlich, dass wir weder gegen
Landwirte noch Landwirtschaft sind. Wir sind stolz auf unsere Bauern und
auf die Arbeit, die sie leisten. Doch was wir nicht wollen, ist eine
Industrialisierung, die nichts als Profitoptimierung verfolgt und
Agrar-Fabriken produziert, die die Landwirte vernichtet, die noch ehrliche
Landwirtschaft betreiben.

Dazu kommt noch das unwürdige Verhalten gegenüber den Tieren, die nicht
gefragt werden unter welchen Bedingungen sie leben wollen/müssen.

Weiter werden wir auch in Zukunft Einfluss nehmen, unser Dorf zu erhalten
und zu verbessern.

Deshalb freuen wir uns natürlich auch über Eure Unterstützung, denn es
kann nicht sein, dass nur der Einzelne profitiert.

Unser Dorf braucht unsere Hilfe